Wie alles begann ...

2002 gab Beate eine Zeitungsannonce auf. "Suche Leute, die Lust haben irische Musik zu machen". Karin meldete sich. "Gesucht und gefunden" konnte man das erste musikalische Treffen auch nennen.

Nach einigen Treffen kam Christoph mit Gitarre und Gesang dazu. Nach einer zweiten Annonce gewannen wir Klaus, ebenfalls mit Gesang und Gitarre.

Wir probten wöchentlich Jigs und Reels und schöne Gesangsstücke. Nach dem Tondern Festival wurde Renate vom Irish-Folk-Virus infiziert. Sie griff zum Bodhrán und trommelte taktsicher von der ersten Minute an zu unseren Stücken.

Auch Klaus' irische Freundin Rosaleen wurde nun auf der Trommel aktiv, und im gleichen Jahr gesellte sich auch noch Anke zu uns mit der Trommel. Nun waren wir komplett.

Nach einigen Auftritten in Nachbar´s Garten oder zu dem einen oder anderen Geburtstag wurde es nun Zeit einen Bandnamen zu finden. Nach wilden Vorschlägen haben wir uns geeinigt, und die Band "Ceilidh House" (gesprochen: Keli) war geboren.

In 2005 haben uns Klaus und Rosaleen leider verlassen; die Entfernung von Süderlügum bis Dörpstedt zum wöchentlichen Treffen war zu weit. Aber wir haben weiterhin festen Kontakt.

Wir empfinden den irischen Folk, der sich aus der keltischen Kultur ableitet, als sehr lebendig und beglückend, zumal er sich in allen europäischen Ländern findet, lokal verändert und immer an der Musik der jeweiligen Nachbarn orientiert. Und er ist immer Musik, die vom Volk gespielt und gehört wurde, Ausdruck für Begegnung zwischen Menschen und ihrer Geschichte.

"Ceilidh" ist gälisch und bedeutet soviel wie "musikalische Zusammenkunft". Unsere Musik ist oft Hintergrund oder Boden für Begegnung zwischen Menschen; man kann sich dabei auch gern unterhalten, je nach Rahmen. Wir treiben uns auf kleinen, regionalen Folkfestivals herum, musizieren in Kneipen und Gottesdiensten und zu kleineren örtlichen Anlässen. Wir haben vielseitige Kontakte aufgebaut und tauschen uns regelmäßig mit anderen Gruppen aus.


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